Claudia Hennig

Claudia Hennig

  • geboren 1968
  • verheiratet & Mutter
  • Diplom-Sozialpädagogin
  • Systemische Beraterin (DGSF) & Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung & Familientherapie (DGSF)
  • Fachbuchautorin & Bildungsreferentin
  • Lehrbeauftragte an diversen Fachhochschulen
  • Qualitätsbeauftragte Dienstleistung (QB 05, ISO TÜV zertifiziert)
  • Elterngruppentrainerin: zertifizierte Triple P Trainerin für Eltern von Kindern von 1 bis 12 Jahren und für Eltern von Teenagern im Alter von 12 bis 16 Jahren (PAG Münster)
  • Manangement – Assistenz (IHK – Abschluss)
  • Personalentwicklerin

Berufsstationen

  • Studium Fachhochschule Dortmund , Dipl.- Sozialpädagogik (FH)
  • Schulpsychologischer Beratungsdienst
  • Internationale Adoptionsvermittlung
  • Jugendberufshilfe
  • Hospiz – Sozialdienst, Schwerpunkt Sterbebegleitung, Koordination der ehrenamtlichen Hospizhelfer sowie & Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit
  • freiberufliche Bildungsreferentin seit 1994

Wurzeln und Berufsstationen

Geboren in Oelde/ in Westfalen, lebte, studierte und arbeitete ich von 1988 bis 2006 in Dortmund und die Liebe brachte mich dann nach Wuppertal, wo ich mich jetzt an den (gefühlt) häufigen Regen gewöhnt und mich in die wunderschöne Bergische Landschaft verliebt habe. Nur das Fahrradfahren will mir hier nicht mehr so Recht Freude bereiten … Ende der 80 er / Anfang der 90 er Jahre studierte ich Sozialpädagogik an der Fachhochschule Dortmund – heute University of Applied Sciences genannt. Studienschwerpunkte waren die Beratungsarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Eltern- und Familienberatung sowie (internationale) Adoptionsvermittlung.

  • Anerkennungsjahr: Schulpsychologischen Beratungsdienst mit dem Schwerpunkt der Betreuung einer Schülergruppe mit gravierenden Verhaltensauffälligkeiten sowie die Beratung der jeweiligen Eltern und Lehrer.
  • Fachbuch – Veröffentlichung: „Adoption – Problem oder pädagogische Chance?“ im Peter Lang Verlag. Es folgte direkt der erste Lehrauftrag an der FH Dortmund zum Thema Praxisfeld Adoption. Später folgten weitere Lehraufträge an der FH Dortmund, der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach sowie an der Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld zu Themen der Systemtheorie und Systemischer Beratungsarbeit.
  • Mein Studienschwerpunkt der Adoptionsarbeit, meine Fachbuchveröffentlichung und meine Spezialisierung auf das Thema der Auslandsadoption bescherten mir dann eine wunderbare Stelle in der Internationalen Adoptionsvermittlung eines Vereins mit Hauptsitz im Ruhrgebiet
  • Es folgte eine über 14 jährige Tätigkeit in der Jugendberufshilfe eines Wohlfahrtsverbandes ansässig in der Dortmunder Nordstadt
  • Die Leitung des Sozialdienstes eines Hospizes im Bergischen Land mit den Schwerpunkten Sterbebegleitung, Begleitung der An-und Zugehörigen, Koordination der ehrenamtlichen Hospizhelfer, Kulturarbeit und Öffentlichkeitsarbeit in Vernetzung mit den lokalen Gegebenheiten schloss sich an
  • Lehrbeauftragte an der DIPLOMA – private staatlich anerkannte Hochschule
    Nordhessen, University of Applied Sciences, Bachelor – Studiengang „Frühpädagogik
    Leitung und Management in der frühkindlichen Bildung” in Kooperation mit der TAW Wuppertal/ Bochum

Warum die Systemische Zusatzqualifikation?

Schon damals spürte ich in vielen Beratungssituationen, das ich zwar ein breites Wissen aus dem Studium für Beratungskontexte mitbrachte, jedoch oft auch bezüglich der ganz konkreten Beratungsmethoden unsicher war und ich mir oft mehr Methodensicherheit wünschte. Dies multiplizierte sich um ein Vielfaches, als ich von der Adoptionsvermittlung in die Jugendberufshilfe eines Wohlfahrtsverbandes – ansässig in der Dortmunder Nordstadt – wechselte. Hier war eine sehr „bodenständige“ Beratung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit multiplen Problemlagen gefordert – und ein Methodenspektrum wurde nötig, auf das ich (noch) nicht zurückgreifen konnte. Daher entschloss ich mich, die über 2 jährige Zusatzausbildung zum Systemischen Berater mit DGSF – Anerkennung zu absolvieren.

Bis heute war dies die wichtigste und beste Entscheidung in meiner beruflichen Laufbahn. Mit den Systemischen Ansätzen und Methoden arbeitete ich auch im Sozialdienst eines Hospizes in der Sterbebegleitung. Selbst an diesem „endgültigen“ Ort war das Systemische Denken und die Systemische Herangehensweise an mein Gegenüber, den Sterbenden und deren Angehörigen, oft eine wunderbare Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten. Alte Sichtweisen über das eigene Leben zu überdenken, mit sich ins Reine zu kommen, Frieden zu schließen mit sich, seinen Angehörigen oder Freunden, die Situation im Hospiz besser akzeptieren und aushalten zu können, Abschiede zu gestalten und Trauerprozesse der Verbliebenen zu begleiten – all diese Aspekte konnte ich auf der Basis des systemischen Selbstverständnisses durch die Haltung und die Methoden sicher gestalten.

Heute arbeite ich ausschließlich freiberuflich als Bildungsreferentin und Personalentwicklerin, Lehrbeauftragte sowie als systemische Beraterin für Einzelpersonen, Paare sowie für Leitungskräfte.


„Man kann das schwierigste Ziel erreichen, wenn man der Versuchung widersteht, vorzeitig aufzugeben.“ (Willy Meurer)